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KalenderMontag 07 Dez 2020
Uhr19:00 - Uhr
UhrFraktionssitzung

Antje Körner

Antje Körner

Ortsvorsitzende

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Kontakt Details

  • Strasse
    Glockengasse 4
  • Stadt
    Herzogenaurach
  • Land
    Germany
  • Telefon
    09132 / 62965
  • Weitere Infos
    Dafür setze ich mich als Vorstand des OV Herzogenaurach ein:

    • Förderung junger Menschen in Politik und Gesellschaft
    • Stärkung d,politischen Engagements als wichtigen Grundpfeiler unserer Demokratie
    • Schaffung guter Rahmenbedingungen für Gewerbe und Wirtschaft
    • innere Sicherheit

    Lebenslauf:

    • * 29.01.1962
    • Beruf: Diplomverwaltungswirtin (FH)
    • Konfession: römisch/katholisch
    • Familienstand: verwitwet, 3 Kinder
Montag, 04 Juli 2016 09:31

Mitgliederehrung 70 Jahre

Zweifach Grund zur Freude

 
Die CSU Herzogenaurach hat seit 30.06.2016 mit Herrn Georg Dummer und Herrn Georg Seeberger zwei Mitglieder in ihren Reihen, die auf 70 Jahre Mitgliedschaft in der CSU zurückblicken können.

Dieses seltene Ereignis , das außerdem noch in das Jubiläumsjahr der CSU und der CSU Herzogenaurach fällt, ist für unseren Ortsverband eine große Freude und war für uns natürlich Anlass, den beiden Mitgliedern zu gratulieren.

So ließ es sich Herr MdL Walter Nussel nicht nehmen zusammen mit der Ortsvorsitzenden Antje Körner und dem stellvertretenden Ortsvorsitzenden Oliver Reitinger, Herrn Dummer zu Hause die Ehrenurkunde und den Jubiläumskrug der CSU zu überreichen.

Bei Herrn Georg Seeberger wird auf Wunsch des Jubilars die Ehrung in kleinem Rahmen durch unseren Stadtrat Christian Polster erfolgen.

Wir sagen Danke für das jahrelange Engagement in der CSU“

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Antje Körner

Ortsvorsitzende

Der Aufruf der NN-Lokalredaktion, sich Gedanken über Herzogenaurach in 50 Jahren zu machen, mutet wirklich ein bisschen an wie eine Mischung aus Glaskugel, Kaffeesatzleserei und gewagter Prognose, übt aber natürlich auch einen gewissen Reiz aus. Daher sind wir von der CSU Herzogenaurach ebenfalls dieser Aufforderung nachgekommen.

„Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern“ (André Malraux)

Rückblickend betrachtet resultiert das heutige Herzogenaurach wohl aus dem gelungenen Mix aus der Notwendigkeit, auf die auf Herzogenaurach einwirkenden Gegebenheiten/Einflüsse zu reagieren, und den Weichenstellungen, die die jeweiligen Bürgermeister mit ihren Stadträten dabei vorgenommen haben:
So wurde unter Hans Maier 3000 Heimatvertriebenen eine neue Heimat in Herzogenaurach und mit der Ansiedlung der Firma Schaeffler ein Pfeiler für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt geschaffen. Hans Ort gelang es mit der Ausweitung des Bildungsangebotes (u.a. Ansiedlung des Gymnasiums), dem Bau der Hans-Maier-Straße und der Nordumgehung die für die weitere Entwicklung der Bevölkerung und der ansässigen Unternehmen notwendigen Infrastrukturmaßnahmen zu tätigen. Nach Abzug der US-Army gelang es Hans Lang mit Hilfe der Sparkasse trotz stagnierender Wirtschaft und leerer Kassen die Herzobase und die Housing Area in den Besitz der Stadt zu bringen. Dies war eine entscheidende Weichenstellung für die Standorttreue von adidas, die Bereitstellung von Wohnraum in der ehemaligen Housing Area, die Ausweisung von Baugebieten und beeinflusst bis heute die Entwicklung der Stadt.

Weitere Weichenstellungen, die sich erst in naher Zukunft auswirken werden, waren die von uns initiierte Entscheidung für eine Südumgehung und die mit großer Mehrheit getragene Entscheidung für die StUB.

Die weitere Stadtentwicklung wird besonders geprägt durch die wirtschaftliche Entwicklung unserer Großbetriebe und mittelständischen Unternehmen, deren Wohlergehen uns sehr am Herzen liegt. Wir sind daher sowohl von Konjunktur- und Innovationszyklen als auch von Standortentscheidungen der Unternehmen stark abhängig. Daher müssen wir umsichtig haushalten, also ausgeglichene Haushalte verabschieden und neue Schulden meiden, um bei zu erwartenden Dellen Minderungen bei den Steuereinnahmen auffangen zu können. Da uns außerdem räumliche Grenzen gesetzt sind, müssen wir gute Voraussetzungen sowohl für die optimale Nutzung der vorhandenen Flächen als auch für die Ansiedlung von Unternehmen mit geringerem Flächenbedarf schaffen.
Wir sind allerdings davon überzeugt, dass unsere hier ansässigen Unternehmen die Kraft und das Know-how haben, sich den wirtschaftlichen Gegebenheiten anzupassen, und so auch noch in 50 Jahren zum wirtschaftlichen Erfolg unserer Stadt beitragen werden.

Sofern nicht von außen eine Veränderung der räumlichen Grenzen von Herzogenaurach auf uns zukommt, werden auch nach Ausschöpfung der Verdichtungsmöglichkeiten für die Wohnbebauung die Möglichkeiten zur Schaffung neuen Wohnraums an natürliche Grenzen (topographische Lage, höhenmäßige Begrenzung, Naturschutz- und Naherholungsgebiete) stoßen. Die Ortsteile werden
näher an Herzogenaurach heranrücken, und auch an den Achsen Nordumgehung, StUB und Südumgehung wird sich sicherlich einiges entwickeln. Die zuziehende Bevölkerung wird aufgrund unserer Global Player und unserer Lage in der Metropolregion eine bunte Mischung aus allen Kulturen und Nationen sein. Insgesamt werden sich die Zuzüge aus dem Umland trotzdem in Grenzen halten, sowohl wegen des begrenzten Wohnraums als auch nicht zuletzt wegen der vielfältigen (Freizeit-)Angebote der größeren Städte der Metropolregion, die unter anderem auch die ausländischen Arbeitnehmer unserer Großbetriebe zu schätzen wissen. Insofern gehen wir davon aus, dass Herzogenaurach in 50 Jahren nicht über 30.000 Einwohner und weiter den Charme einer eigenständigen, internationalen und weltoffenen Kleinstadt haben wird.

Das bedeutet, dass es weiter starke Pendlerströme geben wird und wir uns verstärkt dem Management der Verkehrsströme zuwenden müssen, wofür durch die Südumgehung, die schienengebundene Anbindung Herzogenaurachs und den notwendigen Ausbau der Nordumgehung bereits Bausteine geschaffen werden. Aber auch hier wird es darauf ankommen, rechtzeitig auf Neuerungen (E-Mobilität, selbststeuernde Fahrzeuge, etc.) zu reagieren. In 50 Jahren sollten
(Direkt-)Anbindungen im ÖPNV/SPNV mit kurzen Taktzeiten nach Nürnberg, zum Flughafen, Fürth und Erlangen Wirklichkeit sein.
Auch aufgrund der entstandenen Verdichtung der Wohnbebauung werden die Naherholungsgebiete in den Wäldern rund um Herzogenaurach erweitert, beleuchtete Nachtstrecken für Fahrradfahrer, Jogging, Walking etc. und ein Bürgerpark entlang der Aurach geschaffen.

Bei Angeboten im Bereich Tourismus und Kultur müssen wir uns auf Angebote konzentrieren, die zu Randzeiten der Berufspendler oder an den Wochenenden stattfinden. Gerade bei Letzterem ist es aber erforderlich, dies mit der Förderung eines ausreichenden gastronomischen und Hotellerie-Angebotes zu begleiten.
Summa summarum wird auch für die Zukunft Herzogenaurachs entscheidend sein, dass die maßgebenden Personen und Gremien in der Stadt und den Unternehmen umsichtig haushalten, vorausschauend agieren und im richtigen Moment ihre Chancen ergreifen.

Also auf Fränkisch:

„Nix gwies waas mer ned“

Andererseits hat schon Perikles 490 v. Chr. erkannt:

„Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorherzusagen, sondern auf sie vorbereitet zu sein.“

Der CSU Ortsverband Herzogenaurach feierte Jubiläum.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Gästen und bei allen, die zum guten Gelingen dieser Festveranstaltung beigetragen haben.


70 Jahre Ortsverband, 30 Jahre Frauen Union und 56 Jahre Junge Union =
156 Jahre konservative Politik in Herzogenaurach.

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