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KalenderMontag 07 Dez 2020
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Antje Körner

Antje Körner

Ortsvorsitzende

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Kontakt Details

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    Herzogenaurach
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    Germany
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    09132 / 62965
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    Dafür setze ich mich als Vorstand des OV Herzogenaurach ein:

    • Förderung junger Menschen in Politik und Gesellschaft
    • Stärkung d,politischen Engagements als wichtigen Grundpfeiler unserer Demokratie
    • Schaffung guter Rahmenbedingungen für Gewerbe und Wirtschaft
    • innere Sicherheit

    Lebenslauf:

    • * 29.01.1962
    • Beruf: Diplomverwaltungswirtin (FH)
    • Konfession: römisch/katholisch
    • Familienstand: verwitwet, 3 Kinder
Sonntag, 01 Dezember 2019 16:27

Erben & Vererben

Samstag, 16 November 2019 19:26

Bienen retten?

18cb4412b3fd96d4c2c15944894f7ea5 Wucherer

„Bienen retten? Was kann die Stadt und jeder von uns tun?“ mit Dr. Matthias Wucherer vom Verein Blühende Landschaft.

Das Straßenbegleitgrün hat ausgedient

CSU Herzogenaurach hatte Bienenexperten zu Gast, der praktische Hilfestellung für mehr Artenvielfalt gab.

Vor kurzem hatte die CSU mit Dr. Matthias Wucherer vom Verein Blühende Landschaft einen Bienenexperten zu Gast, der den Christsozialen nun genau erklären sollte, wie das mit dem Bienen retten funktioniert. Sein Verein mit Sitz in Baden-Württemberg hat sich mit vielen Partnern aus dem Naturschutz das Ziel gesetzt, die Biodiversität zu schützen. Und die Zuhörer, die in die HerzoBar gekommen waren, staunten nicht schlecht, als dieser gleich aufzeigte, dass es viele globale Umweltprobleme gibt, aber die Biodiversität momentan das drängendste sei. Selbst der Klimawandel (natürlich immer mitbedingt) ginge nicht so schnell von Statten wie das Artensterben. Biodiversität bzw. deren rapide Abnahme sei also ein Problem, auf das wir auch in Herzogenaurach Antworten finden müssten. Um Biodiversität zu erhalten brauche man eine Vielfalt an Ökosystemen, an Arten und an genetischer Vielfalt ein- und derselben Art: Er wies insbesondere darauf hin, dass jeder Naturraum seine Besonderheiten hätte. Eine Fichte aus Mecklenburg hätte eben andere genetische Merkmale wie eine fränkische Fichte! Den anwesenden Franken leuchtete sowas natürlich sofort ein.

Gründe für das Insektensterben seien Pestizide, Homogenisierung der Landschaft und Nahrungsmangel, wobei auch diese sich gegenseitig verstärken. Wir sollten, so Wucherer, unsere Kulturlandschaft nicht erhalten im Sinne von zurückdrehen, sondern so verändern, dass sie Biodiversität fördert. Und weil das alles noch reichlich theoretisch klang, brachte der Bienenexperte, der auch Projekte für hiesige Industrieunternehmen betreut, praktische Beispiele mit nach Herzogenaurach: Auf die Region angepasstes Saatgut müsse verwendet werden, „Bienenhighways“ zwischen den intensiv genutzten Flächen anlegen, Regiogehölze und für Insekten wertvolle Gehölze – z.B. Kornelkirsche statt Forsythie – pflanzen. Gerade unsere Straßenbegleitgrünflächen und so manche Parkanlage könnten wir mit den passenden Pflanzen besser, insektenfreundlicher gestalten. Ganz allgemein so Wucherer, störe ihn der Begriff „Straßenbegleitgrün“, auf einer, schlimmstenfalls gemähten Grünfläche, finde kein Insekt etwas zu essen. Und so manches Insektenhotel stehe leer, weil zwar die Schlafstätte aufgebaut würde, aber man kein Frühstück anbiete. Man solle sich lieber daran machen ein „Straßenbegleitbunt“ anzulegen. Wenn man pflanze – z.B. Fächerblume statt Geranie – dürfe es auch weniger pflegeintensiv werden. Was anwesende Stadträte besonders freute: Man könne mit einer artenreichen Gestaltung städtischer Flächen sogar Geld sparen! Passende Fotos und Berechnungen gab‘ s gleich inklusive. Allerdings müssten dafür die ausführenden Mitarbeiter auch mitgenommen und entsprechend geschult werden.

Sein weiterer Appell an die Kommunalpolitik: Ähnlich wie bei Bauten geht Substanzerhalt vor Neupflanzung! „Kranke“ alte Bäume innerhalb der Gemeinde sollten nicht gleich ängstlich gefällt, sondern erst vom Dendrologen behandelt werden.

Zum Schluss ging er auch auf die Herausforderungen für die Landwirtschaft ein: Auch die Landwirtschaft könne mit den richtigen Mitteln zu einer Abkühlung des Klimas beitragen. Sein Verein sei gerade Partner in einem Forschungsprojekt namens „Landwirtschaft 5.0“ um langfristig die Landwirtschaft mittels Verkohlung von Biomasse von einem CO2-Emmitenten zum „Weltretter“, weil CO2-Speicher zu machen. Man dürfe nicht gegen Landwirte hetzen und arbeiten, sondern müsse Sie so mitnehmen, dass unsere Nahrungsmittel noch Vorort produziert werden können und der Landwirt davon auch leben könne.

Als letztes gab es noch einen Appell an uns alle: In der Summe sei die Privatgartenfläche Deutschlands genauso groß wie die Fläche der ausgewiesenen Naturschutzgebiete – es kann also jeder was dazu beitragen! Es könne also jeder zu mehr Artenvielfalt beitragen, indem er seinen Garten mit heimischen Gewächsen entsprechend artenreich anlege.

Samstag, 16 November 2019 17:00

Mobilität der Zukunft: Autonomes Fahren

    „ Volles Haus in der HerzoBar“

    Es mussten noch eifrig Stühle für die zahlreich erschienen Zuhörer herbeigeschafft werden, bevor Bürgermeisterkandidatin Sabine Hanisch die hochkarätigen Gäste der CSU Herzogenaurach,  nämlich Herrn Prof. Dr. Jürgen Bortolazzi, Porsche AG, und Herrn Helge C. Brixner, Geschäftsführer  der   arf GmbH, begrüßen konnte.

    Prof. Dr. Bortolazzi beleuchtete auf Einladung des CSU Ortsverbandes den Entwicklungsstand zum autonomen Fahren aus Sicht eines großen Automobilunternehmens wie der Porsche AG, die zum VW-Konzert gehört. Er stellte fest, dass die Unternehmen inzwischen von der Euphorie der Anfangsphase in der Phase der Konsolidierung angekommen sind: Es würden im Bereich der Automobilkonzerne Allianzen gebildet, um diese technischen und finanziellen Herausforderungen stemmen und auf dem Markt bestehen zu können. Bis ein autonomes Fahren einschließlich der fahrerlosen Verkehrsteilnahme möglich sei, müssten neben den technischen Fragen - auch die wurden dem technischen Laien anschaulich nahegebracht- noch zahlreiche Hürden wie z.B. flächendeckendes 5G- Netz, rechtliche Fragen wie die Zulassungsthematik, ökonomische Fragen sowie die gesellschaftliche Akzeptanz geklärt werden. Hier wurde auch nicht verschwiegen, dass Mitbewerber aus China auf Grund der autoritären Strukturen durchaus Standortvorteile (staatlich angeordnete Akzeptanz, Datenübernahme, Zulassungen etc.) haben. Trotzdem war Prof. Dr. Bortolazzi zuversichtlich, dass in naher Zukunft auch in Deutschland die Vorteile des autonomen Fahrens wie Mobilität bis ins hohe Alter, ressourcenschonenderes und sichereres, weniger unfallträchtiges Fahren genossen werden könnten. Helge Brixner von der arf GmbH beleuchtete dieses komplexe Thema vom Standpunkt der Kommunen und der Staatsverwaltung, die Brixner mit seiner Beratungsfirma bei solchen Projekten unterstütze : Welche Infrastruktur dafür nötig sei, aber auch, dass es eine Herausforderung werde, dass die öffentliche Hand die Hoheit über Verkehrsentscheidungen behalte. Es sei eine Frage der Zukunft, ob „der Bau- und Verkehrsausschuss einer Gemeinde noch Einbahnstraßen verordne, oder ob das Google automatisch mache, um die Kapazität der Straßen zu erhöhen.“ Es gebe nämlich durchaus Berechnungen, dass die Kapazität von Einfallstraßen in die Metropolen um das Fünffache erhöht werden könne, sobald autonomes Fahren zum Standard werde. Gemeinsam mit Prof. Bortolazzi ging Brixner auch auf die Vernetzung des Verkehrs ein: Dazu gehörten automatisch vernetzte Zubringer zu großen Schienenwegen, aber auch eine vollautomatische Parkraumbewirtschaftung, die flexibel auf parkplatzssuchende Autos „schon beim Einfahren in die Stadt“ reagiere.
In der anschließenden Diskussion, die von Sabine Hanisch geleitet wurde, ging es um Fragen der Datensicherheit und die Kosten für autonomes Fahren, aber auch um die Anforderungen an eine Kleinstadt wie Herzogenaurach. Sabine Hanisch stellte insbesondere fest, dass es für Herzogenaurach wichtig sei, sich auf solche Entwicklungen einzustellen. Den Verkehr der Zukunft werde man digital steuern müssen und den Bürgern ein möglichst flexibles Angebot an individuellem und öffentlichem Nahverkehr zur Verfügung stellen müssen. „Für weite Teile von uns wird es nicht die Frage sein, ob wir Auto, Fahrrad oder Bus und Bahn nutzen, sondern der Schlüssel zum Erfolg wird in einer möglichst guten Vernetzung der Verkehrsträger liegen.“ 

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