Die CSU Herzogenaurach hat sich in ihrer heutigen Sitzung mit dem Ergebnis des Bürgerentscheids zur StUB auseinandergesetzt und akzeptiert die demokratisch gefällte Entscheidung. Sie muss uns allerdings nicht gefallen.
Wir freuen uns über die gute Wahlbeteiligung und die 75% Zustimmung zum Kreistagsbegehren für die StUB in Herzogenaurach und bedanken uns bei den Herzogenauracher Bürgern.
Dagegen ist aus unserer Sicht das Gesamtergebnis mit 57% Zustimmung zum Bürgerbegehren gegen die StUB eine kurzsichtige, drastisch ausgedrückt eine falsche Entscheidung. Das Wohlergehen des Landkreises Erlangen-Höchstadt hängt letztendlich von der Umlagekraft seiner Gemeinden und damit ein Stückweit von der Wirtschaftskraft der Stadt Herzogenaurach ab. Es genügt eben nicht, Gewerbegebiete entlang der Autobahn auszuweisen, sondern man muss auch die vorhandenen Unternehmen, die den Landkreis stützen und der Landkreisbevölkerung Arbeitsplätze bringen, mit geeigneten Infrastrukturmaßnahmen unterstützen. Dazu gehört der Straßenbau zur Bewältigung des Individualverkehrs genauso wie die Schaffung eines leistungsfähigen ÖPNV. Dabei ist erfahrungsgemäß die Schiene das Rückgrat. Um negative Auswirkungen des Bürgerentscheids zumindest von Herzogenaurach fernzuhalten, müssen aus Sicht der CSU Herzogenaurach sämtliche Möglichkeiten ausgelotet werden, wie wir eine Schienenanbindung von Herzogenaurach an den Großraum -unter Berücksichtigung der finanziellen Leistungsfähigkeit- trotz des negativen Gesamtergebnisses verwirklichen können.
Mit freundlichen Grüßen
Antje Körner
Ortsvorsitzende


